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kathmandu
teil I
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Dienstag, 04. April 1995 Wetter: sonnig, warm und trocken Strecke: Kathmandu - Swayambunath Stupa und zurück max. Höhe: ca. 1390 m ü.NN >>> 4.40 Uhr klingelte heute früh der Wecker, damit wir pünktlich 5.00 Uhr zur Svayambunath Stupa aufbrechen konnten. Die morgendliche Innenstadt Kathmandus hatte nichts mit den für mich chaotisch anmutenden Zuständen tagsüber zu tun. Man sah den Schmutz nicht, es war ruhig und keine Menschen waren auf der Straße. Etwa 30 Minuten später waren wir am Gotteshaus angelangt. Vom erhofften faszinierenden Sonnenaufgang sahen wir fast nichts, denn auch früh 6.00 Uhr lag eine Dunstglocke über der Stadt, so dass man die Sonne als rote Kugel erst sehr spät sah. Interessant war es trotzdem auf dem Berg, denn man konnte die Bevölkerung bei ihrem Morgengebet beobachten und man sah auch die unterschiedlichsten "Gestalten" und Charaktere. Auf dem Rückweg zum Hotel frühstückten wir und beschlossen, uns heute ein Taxi zu mieten und einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Achim, Tippmanns, Heinz, Vati und natürlich ich erhandelten uns zwei Taxis für die Fahrt nach Bhaktapur. Wir vereinbarten die Hin- und Rückfahrt und zwei Stunden Warten in Bhaktapur für NR 600,00 pro Taxi. Am Ziel angekommen sahen wir wieder eine ganze Menge Tempel und Stupas. Sehr lästig waren die vielen "fliegenden" Händler, welche besonders aufdringlich sind. Nach zwei Stunden fuhren wir gegen 14.00 Uhr zurück Richtung Kathmandu. Unsere Taxifahrer kamen auf die Idee uns noch die größte Stupa Nepals und den größten Verbrennungsplatz Kathmandus zu zeigen. Also fuhren wir noch nach Bouddha und Pashupatinath und sahen uns beide Orte mit großem Interesse an. In Thamel wollten unsere Taxifahrer den am Morgen ausgehandelten Preis nicht mehr akzeptieren. Sie verlangten für ihre Extraleistungen statt NR 600,00 nun NR 900,00 pro Fahrzeug. Damit waren wir aber nicht einverstanden, denn sie waren auch mit dem ursprünglich ausgehandelten Preis bestens bedient. Wir einigten uns nach langem Hin und Her auf NR 750,00 für jeden Fahrer. 16.30 Uhr brachte ich mein Fahrrad zur Ausleihstation zurück und anschließend begann ich im Hotel mit einer ausgiebigen Körperpflege (Duschen, Haare waschen, Rasieren). Zum Rucksackpacken fehlte leider das elektrische Licht, denn der Strom war für zwei Stunden abgestellt worden. In Kathmandu reicht der gelieferte Strom nicht für den gesamten Bedarf und so wird jeden Tag ein anderer Stadtteil für zwei Stunden "verfinstert". Trotz Kerzenschein im Hotel telefonierte ich gegen 19.00 Uhr mit meiner lieben Conny und teilte ihr mit, dass es morgen in die Berge ginge. <<< |
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