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kyangjin
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Sonnabend, 15. April 1995 Wetter: bewölkt, kühl und windig, am Nachmittag Schneefall Strecke: Kyangjin - Yala Kharka max. Höhe: ca. 4610 m ü.NN >>> Heute früh gegen 9.30 Uhr ging es los zur Yala Kharka. Erst lief Uli an der Spitze der Truppe, aber dann überholten Steffen und ich, da es uns zu langsam ging. Nach der zweiten Pause auf ca. 4150 m Höhe lief ich der Truppe davon und war nach 3 ½ Stunden auf der 4610 m hohen Alm angekommen. Unsere Träger begrüßten mich mit großem Hallo und gratulierten zum Höhenrekord. Das Gehen in dieser Höhe war mir auf den letzten 200 Höhenmetern sehr schwer gefallen. Ich musste immer wieder kleine Pausen einlegen, um wieder zu Atem zu kommen. Die nächsten unserer Gruppe kamen eine Viertelstunde später. Es war kein besonders schöner Zeltplatz. Abschüssig und steinig, stellenweise auch mit Schlamm und Schnee bedeckt. Kaum hatten wir die Zelte aufgebaut, fing es auch schon an zu schneien. Es schneite bis zum frühen Abend. Schnee und zelten ist eine ganz "angenehme" Verbindung. Ist man draußen, fällt der Schnee auf die Bekleidung und klebt an den Bergstiefeln. Will man ins Zelt, muss man die verdreckten Bergstiefel mit hinein nehmen, weil draußen können sie nicht bleiben. Nun hat man den Schnee und Schlamm im Zelt und auch die Jacke ist feucht. Irgendwann findet man im Zeltinnern kein sauberes und trockenes Plätzchen mehr. Unsere zwei Guides und unser Koch kümmerten sich hervorragend um uns. Erst brachten sie im Schneetreiben Tee ans Zelt und später auch noch die obligatorische Nudelsuppe. Vati und ich hatten, wie schon auf Langshisa, ein gemeinsames Zelt. Wir blieben fast die ganze Zeit in unseren Schlafsäcken, denn was sollten wir auch draußen im Schneetreiben anfangen. Vati klagte über Kopfschmerzen und versuchte deshalb, etwas zu schlafen. Gegen 19.45 Uhr nach dem Abendbrot verschwand auch ich endgültig in meinem Schlafsack, konnte aber nicht einschlafen, weil mir zu warm war. Erst nachdem ich eine Hose und ein paar Strümpfe ausgezogen hatte, fiel ich in einen unruhigen und unbequemen Schlaf. <<< |
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