Hausversteigerung

Des einen Freud – Des anderen Leid

Eine eigene Immobilie zu besitzen ist für viele wohl der größte Lebenstraum überhaupt. Manch ein Traum der in Erfüllung geht, entpuppt sich jedoch später als wahrer Alptraum. Jedenfalls dann, wenn es zu Zahlungsausständen kommt, die letztlich die Ultima Ratio nach sich zieht, die Versteigerung des eigenen Hauses.

Der letzte Schritt in einer Kette vieler Versuche

Die Hausversteigerung wird stets als letztes Mittel angesehen, Gläubiger wenigstens teilweise befriedigen zu können. Wer als Hauseigentümer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann, wird sich in einem ersten Schritt an die Bank wenden. Dort kann man über verschiedene Möglichkeiten wie Stundung oder eine reduzierte Ratenhöhe sprechen, um es dem Schuldner einfacher zu machen, seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Doch auch diese Möglichkeiten haben ihre Grenzen und wenn nichts mehr geht, kommt es schließlich zur Versteigerung. Für den Hausbesitzer ist dies in aller Regel eine starke Belastung, auch auf emotionaler Ebene. Gewinner in dieser Situation kann hingegen der Käufer sein, der mitunter das Schnäppchen seines Lebens machen kann.

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Vorausgefüllte Steuererklärung – was hat sich geändert?

Ab diesem Jahr können wir uns an einer vorausgefüllten Steuererklärung erfreuen. Doch bringt diese Steuererklärung wirklich Vorteile und hilft sie uns bei der Erstellung?

Die Finanzverwaltung hat den Steuererklärungsabgabepflichtigen eine vorausgefüllte Version im Internet zur Verfügung gestellt. Diese nennt sich „vorausgefüllte Steuererklärung.“

Welche Vorteile bringt die neue Art von Steuererklärungserstellung?

Steuerzahlern soll mit der vorausgefüllten Steuererklärung viel Zeit und Mühe erspart werden. Ebenso soll sie beim Ausfüllen Schnitz vermeiden. Hierbei springen automatisch die bedeutenden Daten vom Finanzamt in die korrekten Spalten und Formulare. Dennoch sollte man aber die Erklärung nicht zu hastig wegschicken und seine Kosten akribisch gegenrechnen, denn nur so werden keine Steuervorteile verschenkt.

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Wie viel müssen sie dem Vermieter über sich preisgeben?

Wer heute eine eigene Wohnung mieten will, der muss zum Teil schon sehr viel von sich preisgeben. Da kommt die Frage nach dem Verdienst und der Arbeitsstelle auf und ob den vielleicht auch irgendwann auch Kinder mit in der Wohnung leben sollen. Vermieter möchten sich so gut wie möglich absichern und wollen natürlich wissen, wer in ihren Immobilien wohnt. Daher ist es auch häufig der Fall, dass der Vermieter eine Selbstauskunft des Mieters verlangt.

Was es mit der Selbstauskunft auf sich hat

Schon bei der Wohnungsbesichtigung kann es der Fall sein, dass ein Bogen auszufüllen ist, der der Selbstauskunft des Mieters dient. Hier kann praktisch alles abgefragt werden, was interessant für den Vermieter sein kann. Welche bisherigen Mietverhältnisse bestanden bereits? Wie alt sind die Interessenten? Welchen Familienstand haben sie? Wie hoch ist ihr Einkommen? Da können schon einige Fragen zusammenkommen.

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Was ist eigentlich die Spekulationsfrist?

Beim Kauf einer Immobilie gibt es einiges zu beachten. Über die Grunderwerbssteuer, die beim Hauskauf fällig wird, dürften die meisten potentiellen Hausbesitzer wohl ausreichend informiert sein. Doch das der Fiskus auch bei einem späteren Wiederverkauf einer Immobilie die Hand aufhält, sorgt gar manchmal für Überraschung, besonders in Zeiten der rasant steigenden Preise. Es sollte hier deshalb stets die sogenannte Spekulationsfrist beachtet werden.

Was bedeutet Spekulationsfrist?

Für alle fremdgenutzten Immobilien gilt, das sie erst dann steuerfrei wieder verkauft werden können, wenn diese sich mindestens 10 Jahre oder länger im eigenen Besitz befinden. Für den Zeitraum ist dabei das Datum des Kaufs maßgeblich, später durchgeführte Renovierungsarbeiten sind von der Spekulationsfrist nicht betroffen. Steuerlich kann es demnach durchaus lohnenswert sein, mit einem Hausverkauf zu warten, bis die Frist verstrichen ist.

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